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Außerdem konnten wir einen ersten Einblick in die Umsetzung der Wanderausstellung der DISEKO nehmen, an der sich unsere Kreativgruppe mit einem eigenen Beitrag beteiligt, und waren hellauf begeistert 😃😃😃😃 ...!!!
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Wir haben die erste wunderschöne Einsendung für unsere Sommerschreib-Blogwerkstatt "Reflexionen ehemaliger Wochenkinder" bekommen und möchten Euch diese nicht vorenthalten! Vielen Dank an Ch. 🙏
Frau Evelyn Zupke ist die derzeitige Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur. Wir sind ihr für ihre Arbeit sehr dankbar. Wie auch schon 2024 hat sie 2025 wieder einen Jahresbericht an den Bundestag geschrieben. In diesen Berichten beschäftigt sich jeweils ein Abschnitt besonders mit Wochenkrippen.
Hier ist ein detaillierter Vergleich der beiden Abschnitte (4.10 und 2.9) zu Wochenkrippen in der DDR in den Jahresberichten an den Bundestag 2024 und 2025, mit Fokus auf Gemeinsamkeiten und Unterschieden:
Gemeinsamkeiten:
1. Kernaussagen zur DDR-Praxis:
2. Aktuelle Forschung:
3. Rechtliche Einordnung & Betroffeneninitiativen:
Unterschiede:
Ausgangspunkt und Fokus:
2024 Ausstellung "Abgegeben" in Rostock (März 2023) und das begleitende Symposium als Ausgangspunkt. Stark auf die Betroffenenperspektive und -leid fokussiert.
2025 Bericht der SED-Opferbeauftragten als Ausgangspunkt (Verweis auf vorherigen Jahresbericht). Fokus liegt auf struktureller Aufarbeitung und politische Handlungsoptionen.
Betroffenenstimmen:
2024 Sehr ausführlich: Probleme der Anerkennung (Familienaussagen, Erzieherinnen), Kampf gegen
"Mythos des gelungenen Krippensystems", konkreter Wunsch nach
Entschädigung, Schilderung der Schwierigkeit, darüber zu sprechen.
2025 Weniger detailliert. Keine direkten Zitate oder konkreten Schilderungen der Anerkennungsproblematik. Keine explizite Erwähnung des Entschädigungswunsches.
Aktuelle Ereignisse:
2024 Ausführlich: Gespräch von Betroffenen mit SED-Opferbeauftragter im Bundestag, konkrete Arbeit des Vereins Wochenkinder (6 Selbsthilfegruppen, Internetportal mit interaktiver Karte, Veranstaltungen)
2025 Kürzer: Arbeit des Vereins wird genannt, aber weniger detailliert. Zusätzliche Initiative: Erwähnung des Instagram-Kanals "Wir in Ost und West" (@wir_in_ost_und_west) als weitere Plattform. Ankündigung der Teilnahme der Bundesbeauftragten an der Ausstellungseröffnung "Abgegeben" in Hennigsdorf.
Forschungsergebnisse (Rostock/Dresden):
2024 Werden vorgestellt, aber weniger systematisch gegenübergestellt. Rostock-Ergebnisse inkl. therapeutischer Empfehlung.
2025 Systematischer Vergleich der Ergebnisse und klare Schlussfolgerung zum Forschungsbedarf ("vertiefende Forschung... notwendig"). Direkter Bezug zu möglichen politischen Konsequenzen ("Grundlage für... politischen Handlungsbedarfen").
Rolle der SED-Opferbeauftragten:
2024 Wird als Unterstützerin der Betroffenen und des Vereins dargestellt.
2025 Stärkerer Fokus auf ihre analytische und politische Rolle: Notwendigkeit vertiefter Auseinandersetzung, Bewertung der Forschungslücken, mögliche Ableitung politischen Handlungsbedarfs.
Liebe Wokis,
mit frischer Inspiration und spannenden Impulsen gehen wir in die warme Jahreszeit. Es gibt wieder neue Blogbeiträge, Termine zum Vormerken, Mitmach-Aktionen und Lesetipps – also: Lesenswert und Mitmachenswert!
Rückblick aufs Selbsthilfegruppen-Ttreffen (17.05.25): Einblicke in persönliche Entwicklungen, gemeinsame Ressourcen und eine Portion gegenseitiger Ermutigung: Zum Beitrag
Übers „Aussöhnen" und zu "Blockierenden Glaubenssätzen“ – Zusammenfassung zweier ZOOM-Treffen Zum Beitrag
„Was würde mein Körper sagen, wenn er sprechen könnte?“ Nachdenkliches und Bewegendes aus der Selbsthilfeakademie Sachsen. Zum Beitrag
Kreativgruppe "WG 6": 6. Juni, Woki-Stammtisch: 18. Juni; ZOOM-Treffen "Wochenkinder Sachsen": 26. Juni, Selbsthilfegruppen-Treffen: 19. Juli. Alle Infos hier
Unsere Sommerchallenge: Was wolltet Ihr schon immer mal im Blog lesen – oder selbst schreiben?
Macht mit bei unserer ersten eigenen Blog-Umfrage. Wir laden herzlich dazu ein, die nächsten Beiträge zu gestalten! Weiterlesen hier
Gemeinsam mit der Digitalen Selbsthilfekontaktstelle (DISEKO) entwickeln wir in der "Kreativgruppe WG 6" derzeit neue digitale Formate. .Weiterlesen hier
Vernissage „Abgegeben“ – ab 18. Juli Ausstellung in Heinersdorf Zur Ankündigung
Mitmachen! Interviewpartner*innen gesucht für Masterarbeit Details & Kontakt
Wer kommt mit zur Finissage mit Lesung in Dresden? Ausstellung von Holger Siemann: "Geliebt Gemalt Gegessen" bis 12. Juni in der "Alten Feuerwache": Zur Einladung
Moderatorenteffen – Am 19.9-21.9.2025 wird im Ringhotel Schorfheide ein Treffen der Moderatoren der Wochenkinder-SHGs stattfinden. Wer aus der SHG "Dresdner Wochenkinder" eventuell noch daran teilnehmen möchte, meldet sich bitte über das Kontaktformular rechts unten.
Die TU Dresden macht, zusammen mit anderen Unis, eine neue Studie über Depressionen und bipolare Störung. Wenn euch das anspricht, findet hier hier den Link zur Teilnahme.
Interview: Verena König trifft Stefanie Stahl: Inspirierender Austausch über Resilienz und Veränderung: Jetzt anhören
Weitere Tipps hier
Buchempfehlung: Stefanie Stahl: „Das Kind in dir muss Heimat finden“ – ein einfühlsamer Klassiker, der vielen Wochenkindern aus der Seele spricht.
Weitere Tipps hier
Für Rückfragen, Ideen oder neue Impulse schreibt uns gern (ins Kontaktformular).
Herzlich,
Euer BLOG-Team der Dresdner Wochenkinder, Mona, Cornelia & Rico.
Liebe ehemalige Wochenkinder,
wir fragen Euch – und laden herzlich ein zur "Sommerschreib- Blogwerkstatt 2025"!
Was wolltet Ihr in unserem "Dresdner Wochenkinder Blog" lesen – oder vielleicht selbst schreiben?
Ob kurze Erinnerung, Gedanke, Zitat, Bild oder ganze Geschichte – alles ist willkommen!
Wir möchten über den Sommer gemeinsam sammeln, was es für Euch bedeutet (hat), ein „Wochenkind“ zu sein – oder gewesen zu sein. Eure Beiträge sollen im Blog sichtbar werden und anderen Mut machen, über ihre Erfahrungen zu sprechen.
Habt Ihr Lust mitzumachen?
Vielleicht geben Euch diese Fragen eine kleine Anregung – ganz ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Gab es Menschen oder Momente in der Wochenkrippe, die dir besonders in Erinnerung geblieben sind?
Was hat diese Zeit vielleicht bis heute in dir hinterlassen – in Beziehungen, im Alltag oder im Inneren?
Wie reagieren andere, wenn du von deiner Zeit als Wochenkind erzählst – und wie erklärst du sie selbst?
Was würdest du heutigen Eltern oder Betreuer:innen mit auf den Weg geben wollen?
Es muss kein langer Text sein. Auch ein einzelner Satz, ein Bild mit Bildunterschrift, ein Zitat oder ein Tagebuchauszug an: dresden@wochenkinder.de sind wertvoll.
Einsendeschluss ist der 1. September 2025. Danach stellen wir eine Auswahl der Beiträge auf unserem Blog vor – gern auch anonym, wenn Ihr das wünscht.
Wir freuen uns auf Eure Stimmen, Erinnerungen und Perspektiven!
Mit herzlichen Grüßen
Euer Blog-Redaktionsteam der Dresdner Wochenkinder, Rico, Mona & Cornelia
Wir freuen uns sehr, Euch von einer neuen Kooperation zu berichten, die uns besonders am Herzen liegt:
Seit Herbst letzten Jahres sind wir mit dem Team von jungagiert e.V. und der Digitalen Selbsthilfekontaktstelle – kurz: DISEKO – im intensiven Austausch.
Wer ist jungagiert e.V.?
Was ist die DISEKO?
Die DISEKO unterstützt Selbsthilfegruppen, Initiativen und Einzelpersonen dabei, ihre Themen auch digital sichtbar zu machen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern vor allem um Beteiligung, Empowerment und kreative Ausdrucksformen. Das Fachteam der DISEKO moderiert neue Entwicklungen und berät zu Plattformen, auf denen junge Menschen ihre Perspektiven, Geschichten und Fragen teilen können. Weitere Infos hier
Bei unserem letzten Kreativtreffen am 4. April haben wir direkt losgelegt – mit Erfolg: Eine erste Darstellung unserer Selbsthilfearbeit findet Ihr jetzt schon auf der Inspirationsseite der DISEKO: Zur Veröffentlichung auf diseko.de
Als nächstes freuen wir uns auf die Beteiligung an der digitalen Wanderausstellung, die DISEKO derzeit entwickelt. Sie trägt den Titel „Selbsthilfe bewegt - Geschichten des Miteinanders“ und stellt in erster Linie junge Engagierte, besondere Lebenswege und Selbsthilfeinitiativen vor. In Form von Einzelporträts, Videos, Fotoreportagen und interaktiven Geschichten werden Menschen und ihre Erfahrungen sichtbar gemacht. Und auch wir als "Wochenkinder Dresden" sind gefragt und wurden herzlich eingeladen, uns zu beteiligen. Infos zur Ausstellung findet Ihr hier: Digitale Wanderausstellung – diseko.de
Was kommt von uns?
Wir wollen in die Ausstellung unsere Erfahrungen und Stimmen einbringen. Geplant sind: Einzelbeiträge aus unserem BLOG. Geschichten in Bild und Ton, eventuell ein gemeinsamer Kreativworkshop, in dem weitere Inhalte entstehen.
Die DISEKO schreibt dazu:
„Wir lassen Geschichten und Begegnungen in Einzelporträts, Videos, Fotoreportagen und interaktiven Fotostorys lebendig werden. Auf Wunsch bringen wir uns mit Kreativworkshops in das Angebot mit ein.“
Beim nächsten Kreativ-Treffen am Freitag, 06.06.25 von 10.00-13.00 Uhr, steht uns Julia Trütschel aus dem Fachteam der DISEKO für alle Fragern zu Inhalten und Gestaltung unserer Präsentation für die Wanderausstellung zur Verfügung,
Wer Lust hat, mitzumachen – mit Ideen, Bildern, Erinnerungen oder Statements – kann sich direkt bei uns melden: dresden@wochenkinder.de. Wir freuen uns auf Eure Anregungen!
Herzliche Grüße,
Mona & Cornelia im Namen der "Kreativgruppe WG 6"
Im Zentrum psychologischer Hilfe, sei es durch Therapie oder Selbsthilfe, steht die Selbstwirksamkeit. Sie beschreibt das Gefühl: Ich kann etwas tun, um meine Situation zu verändern oder zu verbessern. Alle therapeutischen Ansätze, ob psychologisch oder körperorientiert, kreisen wie Planeten um diese „Sonne“. Ihr gemeinsames Ziel ist die Stärkung der Selbstwirksamkeit. Es gibt deshalb nicht die eine Methode, notwendig ist vielmehr einen Raum zum Ausprobieren und Kombinieren verschiedener Methoden.
Im Zentrum eines Traumas dagegen steht das Gegenteil: die Hilflosigkeit. Das Gefühl, einer Situation ausgeliefert zu sein, ist nämlich der Kern traumatischer Erfahrungen. Und alle Symptome und Folgen eines Traumas kreisen um diese erlebte Ohnmacht! Das Wissen um das eigene Trauma kann selbst bereits Sicherheit
vermitteln: Den Dingen einen Namen zu geben macht sie greifbarer,
einsortierbarer und regulierbarer.
Ein wichtiger Aspekt von Selbstwirksamkeit ist die Selbstregulation. Dabei geht es nicht vorrangig um das Beruhigen oder Dämpfen von Gefühlen, sondern darum, sich wieder sicher zu fühlen – in sich und in der Welt. Die Botschaft ist auch hier: Ich kann durch mein Handeln meine Gefühle und meine Körperreaktionen beeinflussen. Ich bin meinem Gehirn und meinem Körper nicht mehr hilflos ausgeliefert. Eine gute Therapie beginnt daher mit dem Schaffen eines sicheren Rahmens: einem Raum, in dem Erfahrung, Experiment und Ausdruck möglich sind.
Im Mittelpunkt jeder therapeutischen Arbeit steht die Geschichte des einzelnen Menschen – nicht der Vergleich mit anderen. Jede Lebensgeschichte ist einzigartig und jede Therapie ist daher eine "Sonderbehandlung". Wer sich ständig vergleicht („anderen geht es doch noch schlechter“), bagatellisiert oft den eigenen Schmerz und erlebt sich selbst als unwichtig. Dies ist eine Kompensationsstrategie, die zwar kurzfristig hilft, langfristig aber schadet.
Meditation und Körperarbeit können helfen, dieses Gefühl auch im eigenen Körper zu verankern. Auch sie wirken nicht dadurch, dass sie beruhigen, sondern indem sie den Zugang zum Körpergefühl wiederherstellen. Entscheidend ist wieder die Erfahrung: Ich kann Einfluss nehmen. Meditation kann zum Beispiel durch Fokus und Atmung helfen, Emotionen, Schmerzen oder innere Spannungen erst bewusst wahrzunehmen und dann zuzulassen. Dadurch werden sie im Gehirn verarbeitet, statt unbewusst gespeichert zu werden. Körperarbeit wiederum fördert das Erleben von Lebendigkeit und Beweglichkeit. Wer sich im eigenen Körper wieder „zu Hause“ fühlt, erlebt Selbstwirksamkeit auch leiblich.
Manchmal braucht es ergänzend ganz konkrete Verhaltensübungen – etwa aus der Verhaltenstherapie: Grenzen setzen, ein Gespräch aktiv mitgestalten oder kleine Alltags-Experimente. Auch das kann ein Weg zurück zur Erfahrung von Einflussnahme und Gestaltung sein.
Trauer schließlich ist eine Form seelischer Selbstreinigung. Wenn sie blockiert ist, braucht es manchmal Unterstützung. Denn wenn alte Trauer nicht fließen kann, scheint auch alles andere blockiert, weil der innere Fluss stockt.
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Hinweis:
Dieser Beitrag ist inspiriert vom Podcast Kreative Transformation von Verena König.
Aus unserer Angebotsreihe "Wochenkinder Sachsen" : Der Moment des Erfahrens über die Wochenkrippe führt oft zu einem ganz neuen ...