Sonntag, 4. Oktober 2026

Bundesweite Online-Treffen der ModeratorInnen der SHG "Wochenkinder"

Beim ersten bundesweiten Moderatoren-Treffen in Potsdam 2025 entstand der Wunsch nach einem regelmäßigen kollegialen Austausch derjenigen, die Wochenkinder-Selbsthilfegruppen moderieren oder mit aufbauen. Wie gelingt es, eine Gruppe lebendig und offen zu halten? Wie viel Struktur braucht ein Treffen? Und wie können wir als Moderatorinnen und Moderatoren gut für uns selbst sorgen?


Im April 2026 fand der erste Online-„Woki-SHG-Moderatoren-Stammtisch“ statt. Neun Moderatorinnen und Moderatoren aus Stuttgart, NRW, Dresden, Schwerin, Berlin, Leipzig, Gotha und Stralsund kamen zusammen. Schnell wurde deutlich, wie ähnlich unsere Herausforderungen sind, auch wenn die einzelnen Gruppen ganz unterschiedliche Erfahrungen und Strukturen haben.


Was bewegt uns in der Moderation?


Im Mittelpunkt standen ganz praktische Fragen aus dem "Gruppenalltag":

  • Wie halten wir unsere Gruppe lebendig, trotz Fluktuation und Wechsel?
  • Wie viel Struktur braucht ein gelingendes SHG-Treffen?
  • Wie gehen wir mit Vielrednern und Wiederholungsschleifen um, ohne jemanden zu verletzen?
  • Was tun, wenn Beiträge in Therapieberichte kippen oder einzelne Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer wieder sehr viel Raum beanspruchen?
  • Wie reagieren wir, wenn wir als Moderatoren persönlich angegriffen oder gesetzte Grenzen überschritten werden?
  • Wie laden wir niedrigschwellig in unsere SHGs ein, auch Menschen, die mit Vorbehalten oder Ressentiments  gegenüber "Wochenkindern" oder "Selbsthilfe" kommen?
  • Wie entstehen tragfähige Tandems oder Stellvertretungen, damit Verantwortung nicht auf wenigen Schultern liegt?
  • Und nicht zuletzt: Wie sorge ich in meiner Rolle als Moderatorin oder Moderator selbst gut für mich?

Unser Austausch zeigte: Moderation ist mehr als die organisatorische Vorbereitung eines Gruppentreffens. Sie bedeutet auch, einen Rahmen zu schaffen, in dem unterschiedliche Erfahrungen nebeneinanderstehen können, Grenzen gewahrt werden und möglichst viele zu Wort kommen.


Dabei hilft der "kollegiale Blick" von außen. Manchmal reicht schon die Erfahrung eines anderen Moderators, um für eine eigene Situation eine neue Perspektive oder Inspiration zu bekommen.


Jetzt geht es weiter: SAVE THE DATE!


Der Wunsch nach weiteren Online-Treffen ist geblieben. Gemeinsam laden Andrea (SHG Mecklenburg-Vorpommern) und Cornelia  (SHG Dresden) zum


2. Online-„Woki-SHG-Moderatoren-Stammtisch“


am Donnerstag, 12. November 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr, online via Zoom


Eingeladen sind Moderatorinnen und Moderatoren, Ko-Moderatorinnen und Ko-Moderatoren sowie Interessierte, die gerade eine Wochenkinder-Selbsthilfegruppe gründen.


Wer teilnehmen möchte, meldet sich bitte kurz per E-Mail an: dresden@wochenkinder.de


Der Zoom-Link wird einige Tage vor dem Treffen an alle Angemeldeten verschickt.


Wir freuen uns auf den nächsten kollegialen Austausch mit Euch, auf Erfahrungen aus unterschiedlichen Gruppen und vielleicht auch auf neue Ideen, die anschließend wieder in die einzelnen SHGs zurückfließen können.


Herzlichst,

Andrea & Cornelia 


Zusammenfassung des Zoom-Treffens zum Thema "Trauer" (23.05.2026)

Aus unserer Angebotsreihe "Wochenkinder Sachsen"

Wir fragten uns zu Beginn des Treffens:  

  • Erlaube ich mir, um etwas zu trauern, das mir in meiner Kindheit vielleicht gefehlt hat?
  • Kennst oder entwickelst du Rituale, die dir im Umgang mit deiner Geschichte als ehemaliges Wochenkind helfen?
  • Erlebst du einen Unterschied zwischen traurig sein und trauern?

Trauer - wenn Verluste lange nachwirken


Oft verbinden wir Trauer zunächst mit dem Tod eines nahestehenden Menschen. Doch Verlusterfahrungen können schon viel früher beginnen und ganz unterschiedliche Formen annehmen: beim Verlust eines geliebten Haustieres, beim Wegzug von Freunden, in Schule, Ausbildung oder Studium, wenn Wünsche, Abschlüsse oder Ziele nicht erreicht werden, nach einem Umzug, beim Verlust des Arbeitsplatzes oder der eigenen Gesundheit. Trauer kann auftauchen, wenn etwas, das uns wichtig ist, nicht mehr da ist oder nicht so geworden ist, wie wir es uns gewünscht haben. Sie kann vieles durcheinanderwirbeln. Nichts ist mehr so wie vorher.


Für ehemalige Wochenkinder bekommt das Thema eine besondere Bedeutung. Verlusterfahrungen können bis in die frühe Kindheit als existenzielle Prägung zurückreichen: die Trennung von der Mutter, das Abgegebenwerden in die Wochenkrippe oder ins Wochenheim, die Tage und Nächte fern von der Familie. Was damals geschah, konnte von einem Baby oder Kleinstkind weder verstanden noch betrauert werden. Manche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschrieben, wie ihnen erst im Erwachsenenalter bewusst wurde, was ihnen an Nähe, Geborgenheit und familiärem Dazugehören gefehlt hat.


Dass uns solche frühen Erfahrungen körperlich und seelisch noch lange begleiten können, ist die geteilte Grunderfahrung unseres Austauschs. Zugleich verweist sie auf ein langes Unverständnis, das bis zur Abwehr von Trauer reichen kann und nicht nur familiär, sondern auch gesellschaftlich bedingt ist. Manche beschrieben, dass sich ihre Trauer auf sehr unterschiedliche Weise bemerkbar macht. Sie erleben bis in die Gegenwart, wie sie selbst körperliche oder psychische Reaktionen nicht immer unmittelbar mit früheren Verlusterfahrungen in Verbindung bringen können. Darüber in dieser Runde erstmals zu sprechen, ist für einige von uns ein erster Schritt: Trauer wahrzunehmen, sie zu fühlen, zu benennen, zu durchleben, auszuhalten, sie zu integrieren, sie zu verwandeln in heilsame Rituale  ...


Bin ich traurig oder trauere ich?


Diese Frage erwies sich im Verlauf des Austauschs als besonders tragfähig. Traurig zu sein kann ein vorübergehendes Gefühl sein. Trauern hingegen kann ein längerer Prozess sein, in dem sich etwas verändert und wandelt. Plötzliche Verluste können zunächst sogar zu einer Erstarrung führen. Die Trauer ist dann vielleicht noch gar nicht unmittelbar spürbar. Sie kann erst später ihren Tribut oder Raum einfordern.


Im Austausch kam auch die Frage auf, wie wir erkennen können, was zu einem gegenwärtigen Verlust gehört und was durch frühere Erfahrungen berührt wird. Begriffe wie Gefühlsflashback oder Überflutung wurden angesprochen. Dabei wurde deutlich: Eine gegenwärtige Situation kann sehr alte Gefühle wieder lebendig werden lassen. Gerade für Wochenkinder erweist es sich als hilfreich, solche Zusammenhänge wahrzunehmen.


Kann sich hinter der Trauer Wut verbergen? 


Oder anders ausgedrückt: Liegt unter der Wut möglicherweise Trauer? Manche begannen die eigene Wut erstmals als Erwachsene neu und anders zu verstehen. Eine TeilnehmerIn berichtete, dass ihr besonders nach der Geburt ihrer eigenen Kinder bewusst geworden sei, was ihr selbst als Kind gefehlt hatte. Diese Erkenntnis habe nicht nur seelischen, sondern vor allem körperlichen Schmerz ausgelöst. Ein anderer beschrieb seine Wut und unangepasste Art als etwas, das schon in seiner Kindheit deutlich gewesen sei. Erst viel später habe er Zugang zu der Traurigkeit gefunden, die darunter gelegen habe.


Selbst die eigene Lebenslust wurde im Licht der "Trauer" neu betrachtet: Sie wirkt als elementare Energie und trägt zugleich dazu bei, dass Traurigkeit lange nicht wahrgenommen wird. Beides kann Teil von Überlebensstrategien sein, die mit Lebensbeginn hilfreich und geradezu überlebensnotwendig waren, ohne zuvor das "Warum" oder "Woher" gekannt zu haben. 


Männer und Trauer


Auch die Frage, ob Männer anders trauern oder anders über Verluste sprechen, beschäftigte die Runde. Es wurde davon berichtet, wie schwer es sein kann, Gefühle zu zeigen oder überhaupt auszusprechen. Patriarchale (Groß)väterliche Prägungen durch Sätze wie „Sei ein Mann“ oder „Ein Mann weint nicht“ können bis ins Erwachsenenalter nachwirken. Trauer muss deshalb nicht sichtbar sein, auch wenn sie da ist. 


Viel Kraft, meist Härte gegen sich selbst, kann darauf verwendet werden, durch den Alltag zu kommen und traurige Gedanken oder Verlustgefühle nicht an sich heranzulassen. Noch heute koste es so viel Energie, um durch den Tag zu kommen, um traurige Gedanken nicht zu zulassen, - Verlustängste, Traurigkeit abgegeben worden zu sein ... Tage, Wochen in der Einrichtung, weg von der Familie ...


Trauer als Erinnerungskultur


Erinnerungen können zutiefst schmerzhaft sein. Sie können aber auch zu einer Ressource werden: gemeinsame Erlebnisse bewusst in Erinnerung zu holen, sich an Menschen zu erfreuen, die nicht mehr da sind, und das Gewesene als Teil des eigenen Lebens anzuerkennen. Auch Rituale können dabei unterstützen. Was guttut und wann etwas Raum braucht, ist für jeden Menschen unterschiedlich: „Jeder kann für sich herausfinden, was gut tut.“


Lebenskrisen als Suchbewegung


Lebenskrisen, die auch durch die Auseinandersetzung mit biografischen Leerstellen wie der „Wochenkindheit“ entstehen können, eröffnen vielleicht Zeiten der Besinnung und Selbsterkenntnis. Sie bringen Fragen mit sich: Was will ich? Wer bin ich? Wo möchte ich sein? Wie lassen sich Trauer, Melancholie und Depression voneinander unterscheiden? Welche Zeit braucht Traurigkeit? Welche Zeit beanspruche ich als trauernder Mensch für mich und wer schenkt sie mir oder schenke ich sie mir selbst? 


Für einige der Teilnehmenden erwies sich das gemeinsame Sprechen über Trauer als erhellend und befreiend. Nicht unbedingt, um Gewissheit und Trost zu finden, sondern um der eigenen Trauer endlich einen ihr würdigen Platz geben zu können. Eine Rückmeldung aus der Runde fasste es so zusammen: „Trauer ist eine andere Form der Liebe.“


"Das kleine ICH BIN ICH“ 


Zum Abschied wurde diese Geschichte vorgelesen:


(Lissy & Cornelia)



Samstag, 3. Oktober 2026

Dresdner Wochenkinder: News 3/2026

Liebe ehemalige Wochenkinder, liebe UnterstützerInnen unserer Selbsthilfearbeit,

am 7. Oktober 2026 ist es soweit. In Gera wird die nächste Wochenkinder-Ausstellung mit umfangreichem Rahmenprogramm eröffnet, weiterlesen hier

Wir DresdnerInnen sind insbesondere an den Vorbereitungen und der Gestaltung der Ausstellung "Unerhört! künstlerische perspektiven ehemaliger Wochenkinder" mitbeteiligt. Umso mehr freut es uns nun, Euch alle herzlich in der Zeit vom 7.10. bis 28.11.26 zu einem Ausflug in die ehemalige DDR-Bezirkshauptstadt in die Amthorpassage einzuladen.

Vielfältige Perspektiven & Reflexionen aus unserem Blog vom:

Onlinetreffen: "Reise ins Unbewußte" 
Onlinetreffen: "Trauer"  
Kreativtreffen: im Juni 
Kreativtreffen: im Juli  
Kreativtreffen: im August  
Kreativtreffen: im September  
bundesweiten Wochenkinder-Treffen in Berlin Wannsee: "Dresdner Stimmen"
SHG-Treffen: "Erinnerungen"
Onlinetreffen: "Scham"
Kreativtreffen: im Oktober   

Dresdner Angebote "von Wokis für Wokis" bis Dezember 2026

OKTOBER
Fr, 02.10., 10.00 Uhr: Kreativgruppe „WG 6“
Fr, 23.10., 17.00 Uhr: Woki-Stammtisch
Do, 29.10., 16.30 Uhr: Online-Treffen "Wochenkinder Sachsen" zum Thema "Mut"  
NOVEMBER
Fr, 06.11., 10.00 Uhr: Kreativgruppe „WG 6“ 
Sa, 21.11., 15.00 Uhr: Woki-Selbsthilfetreffen
DEZEMBER
Fr, 04.12., 10.00 Uhr: Kreativgruppe „WG 6“ 
Mo, 21.12., 16.00 Uhr: Jahresabschluss mit Stadtführung zum Thema "Frauen" 

Ausführliche Infos & Anmeldung unter Terminübersicht 2026 "Woki Dresden"
Bundesweite Angebote des Wochenkinder e.V., weiterlesen hier 

SAVE THE DATE!
 
Fr, 30.10., 18.00 Uhr: Vortrag zur aktuellen Woki-Forschung mit Stefanie Knorr in Dresden, weiterlesen hier
Do, 12.11., 18.00-19.30 Uhr: 2. Bundesweites Moderatoren-Online-Treffen, weiterlesen hier

Unsere Vorschau auf das nächste Jahr: Terminübersicht 2027 "Woki Dresden"

EXTRA: Lese- & Audiotipps 

Außerdem erreichten uns von unseren Mitgliedern folgende Tipps aus der Kreativitätstherapie, vielen Dank dafür:

- "Point Zero: entfesselte Kreativität” von Michele Cassou
- "Das Trauma von der Seele schreiben" von Stephan Niederwieser

Beide Bücher haben wir für unsere SHG-Bibo erworben und können bei uns ausgeliehen werden, weiterlesen hier

Und wer den Wochenkinder-Podcast "Ungehalten" noch nicht kennt, findet in unserem Blog eine Übersicht aller bisher gesendeten Folgen, weiterlesen hier

Für Fragen, Anregungen oder neue Impulse schreibt uns gern (auch über das Kontaktformular, rechts unten auf unserem Blog).

Beherzte Grüße, 
Euer Orga-Team der SHG „Dresdner Wochenkinder“ 

Angebote & Terminübersicht 2027 „WOKI Dresden“

 Selbsthilfe-Treffen „Woki Dresden“

  • alle 2 Monate, samstags, 15.00-17.00 Uhr
  • nur über Anfrage & Anmeldung: dresden@wochenkinder.de
  • im Stadtforum Dresden (genaue Adressenangabe erfolgt über Einladung)
Diese moderierten Treffen unserer Selbsthilfeguppe (SHG) bieten ehemaligen Wochenkindern rund um Dresden einen geschützten Rahmen und regelmäßige Austauschmöglichkeiten. Gleichzeitig erkunden wir kreative Wege, mit unseren Erfahrungen umzugehen. Gegenseitiges Kennenlernen, Vertrauensaufbau, Kontaktpflege, Unterstützung bei der Aufarbeitung, Informationen über Therapieangebote sowie ein offenes empathisches Miteinander stehen dabei im Mittelpunkt.
  1. 20.02.27
  2. 17.04.27
  3. 19.06.27
  4. 21.08.27 
  5. 23.10.27
  6. 18.12.27
„Woki-Stammtisch“
  • alle 2 Monate, abwechselnder Wochentag, 17.00 Uhr
  • Info über persönliche Einladung via Stammtisch-Email-Verteiler - Aufnahme erfolgt auf Anfrage - in einem Dresdner Lokal, wechselnd, je nach Anzahl der Anmeldungen

Eine Möglichkeit zum privatem Austausch sind unsere Stammtische. Sie bieten Zeit und Raum, miteinander ins Gespräch zu kommen. Unmoderiert und ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl finden sie in einem Restaurant unserer Wahl statt. Einzige Voraussetzung ist, einmal beim SHG-Treffen "Woki Dresden" (Termine siehe oben) dabei gewesen zu sein und sich auf unsere Einladungsmail als Interessent/in zu melden. Letzteres dient lediglich der Organisation der vorab reservierten Stühle im betreffenden Restaurant.

  1. Di, 23.02.27 
  2. Do, 15.04.27
  3. Di, 15.06.27
  4. Mi, 25.08.27
  5. Di, 19.10.27
  6. Dezembertermin wird noch bekanntgegeben
ZOOM-Treffen „Wochenkinder Sachsen“ 

  • alle 4-6 Wochen, donnerstags, 16.30-18.00 Uhr, Zugangslink wird vorher zur Verfügung gestellt
  • Termine, Infos und Anmeldung hier in unserem BLOG unter "Wochenkinder Sachsen" 

Jedes dieser Treffen widmet sich einem Thema, das uns bewegt – von Gefühlen, Abschied, Aussöhnung …. bis hin zu Nähe und gesundem Abgrenzen. In einem achtsamen Rahmen teilen wir Erfahrungen und stärken uns gegenseitig.

Kreativgruppe „WG 6“
  • erster Freitag im Monat, 10.00-13.00 Uhr, (außer Feiertage)
  • Termine, Infos und Anmeldung hier in unserem BLOG unter Kreativgruppe "WG 6" 
Wir lassen uns inspirieren, Gedanken, Erinnerungen und Gefühle authentisch auszudrücken – mit Worten, Bildern oder anderen künstlerischen Impulsen. Gemeinsam wollen wir schreiben, bloggen, malen, experimentieren und gestalten ...

Unsere besonderen Dresdner Woki-Highlights 2027 💫

Dieser Platz gehört dir ...

Liebes ehemaliges Wochenkind,
hier könnte dein Angebot für 2027 stehen -  ob Wandern, Bewegung, Ausstellungsbesuch, Telefonaustausch - oder etwas ganz anderes, was Dir wichtig ist. Schreib uns gern 👉  dresden@wochenkinder.de, wenn du andere Wokis einladen und mit ihnen gemeinsam neue Wege der Begegnung ausprobieren willst.

Dresdner Stimmen zum bundesweiten Woki-Treffen 2026 in Berlin-Wannsee

© wochenkinder.de

"Der Empfang war ausgesprochen herzlich und nett. Obwohl die Kurse fast alle ausgebucht waren, hat es noch bei der Klangschalentherapie und beim Bonding und beim Yoga geklappt. Es ist immer wieder schön, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die selber Wochenkinder waren und damit ähnliche Probleme im Leben haben. Für mich war es eine sehr gelungene Veranstaltung." von A.

👉 zum gesamten Programmangebot, weiterlesen hier

"Das bundesweite Treffen von Wochenkrippenkindern eröffnete mir die Möglichkeit des Gedankenaustausches über biografisches Erleben, das in Teilen nicht direkt erinnerbar ist, aber mit Auswirkungen auf das ganze Leben immer präsent ist. In jedem Gespräch habe ich die Belastungen und Kämpfe des Einzelnen gespürt, die Einschränkungen und Hindernisse, die es z.B. im Berufsleben, in sozialen Kontakten gibt und immer wieder auch eine Hoffnung, dass es leichter werden möge. 
Der Austausch gab mir das Gefühl, verstanden und zugehörig zu sein. Jeder Einzelne versucht seinen Weg zu gehen und ist froh über Unterstützungsmöglichkeiten. Menschen mit dieser Biografie tragen tiefe Verletzungen in ihrer Seele und haben funktioniert, um am Leben teilzunehmen. Wenn der funktionierende Anteil destabilisiert wird oder zusammenbricht, beginnt etwas Neues. Es eröffnet sich die Möglichkeit, dem wahren Wesen, seinem inneren Kern nahe zu kommen. Bei dieser Reise braucht es für jeden von uns Unterstützung - von Mensch zu Mensch und durch qualifizierte Fachleute.
Öffentlichkeitsarbeit kann dabei sehr wirksam sein."  von Ch.

"Ich war das erste Mal dabei und hatte mich erst kurzfristig dafür entschieden. Daher war ich für keine Veranstaltung eingetragen. Obwohl fast alles ausgebucht war, bin ich noch in 4 Themen reingerutscht, Yoga, Feldenkrais, Körpertherapie und ein Vortrag über die psychische Gesundheit von Wochenkindern. Für mich besonders emotional war die Vorstellung der Körpertherapie durch Susanna Silva. 
Abends gab es eine zwanglose Party. Ich hatte nicht mit so viel Spaß gerechnet. 
Mich hat sehr beeindruckt, mit wieviel und Liebe und Leidenschaft der Verein das Jahrestreffen organisiert hat. Vielen Dank an das Orgateam" von A.

"Das Woki-Treffen in Wannsee war für mich eine unglaublich berührende und besondere Erfahrung. Das Organisationsteam hat sich so liebevoll und aufmerksam um uns Teilnehmer gekümmert. Ich habe mich von Anfang an willkommen und gut aufgehoben gefühlt. Dafür möchte ich von Herzen Danke sagen.
Besonders berührt hat mich, dass ich mich wirklich gesehen und verstanden gefühlt habe. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie sehr mir genau das in meinem Leben gefehlt hat. Diese Erfahrung hat etwas in mir bewegt, wofür ich sehr dankbar bin.
Auch die verschiedenen Therapie-Workshops waren für mich unglaublich wertvoll. Sie haben mir neue Impulse gegeben und in mir und bestimmt auch vielen anderen Wochenkindern wieder Hoffnung auf Heilung geweckt. 
Von Herzen Danke an alle, die dieses besondere Wochenende mit so viel Engagement, Zeit, Liebe und Herzblut möglich gemacht haben. Danke, dass ihr uns diesen Raum geschaffen habt und damit so viel bewegt habt. Ich werde dieses Wochenende und die vielen besonderen Begegnungen noch lange in meinem Herzen tragen. ❤️" von I.

Wir sagen ebenso "Herzlichen Dank!" 👌💝👏

Ein großes Dankeschön für die Ermöglichung des Treffens an alle OrganisatorInnen sowie für die Zusammenstellung der Impressionen und Stimmen der TeilnehmerInnen aus anderen Selbsthilfegruppen und Orten durch den Wochenkinder e.V., weiterlesen hier


SAVE THE DATE: Vortrag mit Psychologin Stefanie Knorr am 30.10.26 in Dresden

💙💙💙  Eine gemeinsame Veranstaltung vom Familienleben e.V. und der Selbsthilfegruppe „Wochenkinder Dresden“ 💙💙💙 

Liebe ehemalige Wochenkinder,  

gemeinsam mit dem Familienleben e.V. laden wir Euch, Eure Angehörigen und Freunde hiermit herzlich ein zu einen wissenschaftlichen Vortrag zum Thema: 


"Diagnostik von (k)PTBS und neueste wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema Wochenkinder"*


wann? am Freitag 30.10.2026, 16.00 Uhr

wo? Dresden-Altstadt (Anschrift wird nach Anmeldung bekannt gegeben)


Stefanie Knorr, Diplom-Psychologin, berichtet über ausgewählte Ergebnisse des Forschungsprojekts „Bindung und seelische Gesundheit ehemaliger Wochenkrippenkinder“ zu Psychopathologie, Bindungserleben und Traumatisierungen im Lebensverlauf ehemaliger Wochenkrippenkinder. Dabei werden die Ergebnisse mit den Erfahrungen von Personen verglichen, die in ihrer frühen Kindheit familiär oder in Tageskrippen betreut wurden.


Im Rahmen einer Forschungskooperation der Universitätsmedizin Rostock und des Universitätsklinikums der TU Dresden nahmen von 2022 bis 2024 mehr als 300 ehemalige Wochenkrippenkinder an der Fragebogen- und Interviewstudie teil.


Wir freuen uns auf den Vortrag und den anschließenden Austausch mit Euch.

Bitte meldet Euch möglichst bald an bei: dresden(at)wochenkinder.de. 

Euer Orgateam der SHG "Wochenkinder Dresden"

*(k)PTBS = (komplexe) Posttraumatische Belastungsstörung, weiterlesen hier

SAVE THE DATE: 7. Oktober 2026 Ausstellungseröffnung mit Podium in Amthorpassage in Gera




Alle weiteren Informationen hier

Bundesweite Online-Treffen der ModeratorInnen der SHG "Wochenkinder"

Beim ersten bundesweiten Moderatoren-Treffen in Potsdam 2025 entstand der Wunsch nach einem regelmäßigen kollegialen Austausch derjenigen, ...