Freitag, 19. Juni 2026

Zusammenfassung des Zoom-Treffens zum Thema "Vertrauen" vom 23.04.26

Aus unserer Angebotsreihe Wochenkinder Sachsen

Zu Beginn des Treffens stellten wir uns vier Fragen: Ob wir uns selbst vertrauen, ob wir jemanden kennen, dem wir blind vertrauen, ob man Vertrauen lernen und weitergeben kann und wem wir im Moment unser größtes Vertrauen schenken. Einige berichteten, dass Selbstvertrauen für sie eine Art Intuition sei, das jedoch ständig weiter entwickelt werden müsse. Andere sprachen über Vertrauen in ihre Kinder oder Familienmitglieder. Manche erleben wechselnde Phasen von Vertrauen und Misstrauen sowie von Selbstvertrauen und Selbstmisstrauen.

Mehrere Teilnehmende beschrieben, dass Vertrauen lernbar sei. Manche gaben an, Vertrauen in kleinen Schritten zu vergeben und auszuhalten, um es nach und nach erweitern zu können. Gleichzeitig erzählten einige, dass sie früher Vertrauen gegeben hatten und enttäuscht wurden. In manchen Familien wurde vermittelt, dass die eigenen Gedanken oder Handlungen falsch seien oder dass man nicht dazugehöre. Die meist zu spät vermittelte „Wochenkrippen-Nachricht“ hat bei einigen das Vertrauen in die Eltern stark beschädigt, zumal sie zusätzlich von Außenstehenden wenig Verständnis erhielten. Auch das Vertrauen in Therapeutinnen, Therapeuten und Therapiegruppen ist teilweise begrenzt.

Es wurde betont, dass Vertrauen durch positive Erfahrungen wachsen kann, aber nicht leichtfertig vergeben werden sollte. Einige berichteten von übermäßigem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten oder in Kinder und Partner, die eventuell nicht gerechtfertigt war. Gleichzeitig gibt es Situationen, in denen Selbstmisstrauen entsteht, besonders unter Druck oder im Beisein von Autoritätspersonen. In diesem Zusammenhang wurde auch Gaslighting erwähnt, also das Erleben, durch das Einwirken von Personen an sich selbst zu zweifeln. Manche trauen sich selbst nicht, weil sie ein negatives Selbstbild haben und Schwierigkeiten, etwas Positives über sich zu sagen.

Das Entdecken eigener guter Seiten sei hier hilfreich: Den positiven Aspekten könne man eher vertrauen, den negativen weniger. Ein vermindertes Selbstwertgefühl führt oft dazu, dass die Aussagen anderer Menschen als besonders wichtig erlebt werden. Manche fühlen sich dadurch klein, verletzlich, ausgeliefert und neigen dazu, sich anzupassen und den eigenen gesunden Menschenverstand zurückzustellen. Einige äußerten auch Skepsis gegenüber Menschen mit sehr großem Selbstvertrauen.

Zum Vertrauen in andere gehört für viele Mut. In engen Beziehungen wird Vertrauen teilweise als gefährlich empfunden. Manche sagten, sie könnten Vertrauen geben, vertrauten aber dennoch fast niemandem, was einen starken inneren Widerspruch aufzeigt. Es wurde ein hoher Anspruch an Loyalität, Verschwiegenheit und Privatsphäre beschrieben, sowie die Angst vor Bloßstellung. Einige berichteten, Bloßstellung bereits in Partnerschaften erlebt zu haben.

Einige Teilnehmende erzählten, dass die Arbeit mit Kindern hilfreich sei, da Kinder unverfälscht und oft sehr vertrauensvoll sind. Manche möchten auch in Partnerschaften Vertrauen geben, erleben jedoch, dass der Partner dieses Vertrauen nicht als solches wahrnimmt. Die Wahrnehmung von Vertrauen unterscheidet sich also.

(Rico)

Dienstag, 9. Juni 2026

Neues Unterstützungsangebot für jungagiert e.V.

Seit fast 2 Jahren arbeiten wir mit dem Team von jungagiert e.V. zusammen und nutzen als Selbsthilfegruppe kostenfrei die inspirierenden Räumlichkeiten. Außerdem werden wir liebevoll bei unseren monatlichen Kreativtreffen mit Getränken und Support versorgt ...

Nun gibt es eine Möglichkeit, den Verein als Privatperson mit einer Fördermitgliedschaft zu unterstützen. Diese ist bereits ab 5 Euro im Jahr möglich.

Wer von Euch ist mit dabei? 

Über diesen Link ist die Anmeldung ganz einfach möglich:  

https://jungagiert.de/ueberuns/ (unter dem Ausklappelement "Antrag Fördermitgliedschaft")


Der Verein freut sich über Deine Mitgliedschaft und persönliche Wertschätzung.



Montag, 8. Juni 2026

Rückblick: Wut, Schuld und Scham – Drei Seiten der gleichen Medaille (Vortrag vom 23. Mai 2026 im Stadtforum)

Am 23. Mai 2026 durfte ich im Stadtforum einen Vortrag zu einem Thema halten, das uns in unseren Beziehungen alle tief bewegt: das sensible Geflecht aus Wut, Schuld und Scham – basierend auf dem gleichnamigen Buch von Liv Larsson.

„Emotionen sind eine Revolution“, ist ein Zitat von Gianna Nannini. Und tatsächlich: Wenn wir beginnen, unsere Gefühle wirklich zu verstehen, verändert das alles. Emotionen bestimmen, wie wir uns in Beziehungen positionieren und wie wir in unseren eigenen Gefühlen wahrhaftigen Ausdruck finden.

Ein erster, mutiger Schritt ist es, schlicht auszusprechen: „Ich bin von dieser Aussage betroffen.“ Unser Körpergespür können wir schulen, denn Emotionen sind keine reine Kopfsache, sie inszenieren sich im Körper. In der Bewusstwerdung untersuchen wir genau: Was passiert gerade in mir? Wo fühle ich was?

Die Facetten sind vielfältig: ein plötzliches Kribbeln oder aufsteigende Hitze, Enge in der Atmung oder schmerzhafte Muskelanspannung und das Gefühl sich ganz klein zu fühlen – bis hin zu diffuser Lähmung, Verlassenheit oder existenzieller Angst, ja sogar Todesangst. Viel zu oft unterdrücken wir diese Signale, um im Alltag reibungslos zu funktionieren, was fatal ist. Wir sind in erster Linie Mensch und natürlich emotional.

Die Verbindung zu anderen Menschen ist emotional gebunden und die Sehnsucht hinter den „schweren“ Gefühlen ist die Sehnsucht nach liebevoller Verbindung. Die Kernbotschaft kann tröstlich sein: Hinter Wut und Schuld liegt Scham, die im Grunde sehr natürlich ist. Wir müssen beim Thema Schuld klar unterscheiden: Es gibt das reale „Schuldig-Werden“ (wie durch ein einfaches Falschparken) und es gibt die tiefsitzenden Schuldgefühle, die aus unserer individuellen Lebenserfahrung stammen. Letztere lassen sich nicht rational wegdiskutieren – sie brauchen Zeit und Raum zur Heilung.

Wie finden wir den Ausweg aus dieser Dynamik? Das wirksamste Gegenmittel gegen Scham, Schuld und Wut sind unsere Würde und ein gesunder Stolz – und es braucht das Selbstmitgefühl. Erst durch dieses bewusste, liebevolle Handeln schaffen wir einen Raum für gesunde Abgrenzung und echten Schutz. Hierfür empfehle ich unbedingt das Buch von Kristin Neff & Christopher Germer: "Selbstmitgefühl". Es gibt dazu auch ein sehr hilfreiches Übungsbuch der beiden Autoren.

***

Nun möchte ich noch ein paar Übungen an die Hand geben:


Atembeobachtung

Unsere natürliche Atmung im Schlaf ist rhythmisch & gleichmäßig. Versuche am Tag deinen Atem zu beobachten und dies ganz unbedingt ohne Wertung: wie nehme ich meinen Atem wahr: rhythmisch, ruhig und angenehm oder kaum, flach und angespannt. Es ist nicht nötig tief zu atmen. Wir bekommen in der Regel immer genug Sauerstoff. Wichtig ist dabei die natürliche Atmung durch die Nase. Sie ist Filter und reflektorisch mit dem Zwerchfell verbunden. Diese Bewegung setzt sich im Bauch und Becken fort.

Das Körpersystem beruhigen

Kommen wir in Ruhe reguliert sich die Atmung von Selbst. Um dies zu unterstützen, atme natürlich über die Nase ein und aus und versuche das Ausatmen zu verlängern (bis auf fünf zählen). Das wirkt beruhigend. Du kannst auch eine klitzekleine Pause nach dem Ausatmen machen und spüren, wie das Einatmen kommt, wie eine Einladung, um unser „Lebenselixier Sauerstoff“ aufzunehmen. Eine Pause zwischen den Atemzügen sehe ich nicht als entspannend an. Es aktiviert.

Sich Positionieren

Im Stehen richte dich natürlich auf und nimm eine Würdevolle Pose ein. Spüre deine Füße auf dem Boden. Wenn das mit Spannung oder widersträubenden Gefühlen einhergeht, lockere dich und lass ein Bild entstehen, wie das aussehen könnte. Wenn das schwierig sein sollte, denke oder visualisiere eine Person, die das für dich ausdrückt.

Mut

Wer hat an dich geglaubt? Wer glaubt an dich? Kannst du an dich glauben? Mut entwickeln wir, indem wir ehrlich unsere Meinung sagen, Grenzen setzen, „ich weiß nicht sagen“, um Hilfe bitten oder eine unangenehme Aufgabe zuerst erledigen. Wichtig: „Ich kann Angst fühlen und trotzdem Handeln.“ Es gibt viele Beispiele und was gibt dir und gab dir am meisten Mut?

Noch ein Wörtchen zu Wut.

Wut entsteht, wenn Grenzen verletzt wurden, wir uns bedroht fühlen und nicht gesehen werden. Wir lernen früh welche Gefühle erlaubt sind. Wut gehört nicht dazu! Wut, wenn sie unterdrückt wird, kann sich in Spannung, Zynismus, Erschöpfung Selbstkritik und Passivität verwandeln. Wut ist nicht das Problem. Entscheidend ist wie sie wahrgenommen, reguliert und ausgedrückt wird.

Gesunde Wut bedeutet deutliche Grenzen zu setzen, Lebenskraft zu erhöhen, Klarheit schaffen und Mut zu erzeugen, indem wir in erster Linie zu uns selbst stehen. Wir können und dürfen uns trotz allem wohl fühlen.

Habt ihr Fragen? Meldet euch bitte! Patricia Ludwig http://patricialudwig-praxis.de

Freitag, 5. Juni 2026

Kreativgruppe "WG 6", 05.06.26

 Heute gings um Emotionen, Begegnungen, Geschwister und bezeugte Erinnerungen ...









- Wir sehen uns wieder am 3. Juli -

Sonntag, 31. Mai 2026

Der Wochenkinder-Podcast "Ungehalten"

Nach vielen Monaten Arbeit ist es endlich so weit: 

Der Trailer zum Podcast „Ungehalten - Der Wochenkinder-Podcast“ ist online. 👏

Darin sprechen Cornelia Grasme und Alexander Teske mit ehemaligen Wochenkindern, Eltern, Erzieherinnen und Erziehern sowie Fachleuten aus Psychologie und Wissenschaft über die DDR-Wochenkrippen und ihre Folgen bis in die Gegenwart.


Hier gehts zum Trailer 👉 auf Spotify und 👉 auf Youtube


Neue Folgen ab 1. Juni montags alle zwei Wochen.

(1. Folge, 2. Folge, 3. Folge ...)



Dienstag, 26. Mai 2026

Woche des "Ehrentags", 23.-31.Mai 2026

Was bedeutet Selbsthilfe für mich?






Im Rahmen der Woche des "Ehrentags" 2026 der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) möchten wir als SHG „Dresdner Wochenkinder“ diese Frage offen weitergeben: 

Was bedeutet Selbsthilfe für Dich?

Wir sagen Dank für die Würdigung unserer Selbsthilfearbeit!

Aus gegebenem Anlass bedanken wir uns beim Team der Digitalen Selbsthilfe-Kontaktstelle (DISEKO) noch einmal herzlich für die Einladung zur Teilnahme an der ersten Digitalen Selbsthilfe-Wanderausstellung, aus der die obigen Statements entnommen sind. Vielen Dank auch für die Freigabe der Nutzungsrechte.

Die aktuellen Tourdaten der Ausstellung findet Ihr hier

Sonntag, 24. Mai 2026

Dresdner Wochenkinder: News 2/2026

Liebe ehemalige Wochenkinder, liebe UnterstützerInnen unserer Selbsthilfearbeit,

ein neuer Sommer steht bevor und mit ihm für viele von uns hoffentlich erholsame Ferienzeiten. Andere erinnern sich vielleicht gern an besondere Reiseerlebnisse zurück, wie sie Steffi in ihrem Gedicht über den Canaima-Wasserfall festgehalten hat ...

Was gibt es Gutes aus der Selbsthilfe zu berichten?

Wir haben uns für den „Sächsischen Selbsthilfepreis der Ersatzkassen 2026“ beworben, weil wir auf das gewachsene Vertrauen und die ermutigende Resonanz unserer Arbeit stolz sind. Davon zeugen nicht nur die inzwischen 71 Interessierten dieses Newsletters. 

Seit Gründung unserer Gruppe im Jahr 2022 fanden etwa 24 Selbsthilfetreffen, 24 Stammtische, über 20 Kreativtreffen sowie rund 15 Organisations- und Zoomtreffen statt. Unser Blog verzeichnete bislang annähernd 15.000 Zugriffe und rund 3.000 Interaktionen.

Nahezu jedes Wochenkind erlebt die erste Teilnahme an einem unserer Treffen wie ein Ankommen in einer Familie. Oft ist es das erste Mal, dass frei und ohne Angst über das Tabuthema „Wochenkind“ gesprochen werden kann. 

Persönliche Gedanken zur Frage, was uns Selbsthilfe außerdem bedeutet, lest Ihr hier.

Uns liegt sehr daran, dass sich alle Teilnehmenden wahrgenommen, wertgeschätzt und ernst genommen fühlen. Ebenso laden wir Euch hiermit herzlich zu noch mehr Teilhabe und freiwilliger Mitarbeit ein:

Dresdner Angebote "von Wokis für Wokis" bis September 2026

Juni
  • Fr, 05.06., 10.00 Uhr: Kreativgruppe „WG 6“ 
  • Mi, 10.06., 17.00 Uhr: "Qigong im Freien", weiterlesen hier
  • Di, 16.06., 17.00 Uhr: Woki-Stammtisch
  • Do, 18.06., 18.00 Uhr: Lesung & Austausch mit Autorin & Wochenkind Sandy Graf, weiterlesen hier    
Juli
  • Fr, 03.07., 10.00 Uhr: Kreativgruppe „WG 6“ 
  • Mi, 08.07., 17.00 Uhr: "Qigong im Freien" weiterlesen hier
  • Sa, 18.07., 15.00 Uhr: Woki-Selbsthilfetreffen mit Kunsttherapeutin Gabriele Max
August
  • Fr, 07.08., 10.00 Uhr: Kreativgruppe „WG 6“ 
  • Do, 20.08., 17.00 Uhr: Woki-Stammtisch
  • Mi, 26.08., 17.00 Uhr: "Qigong im Freien" weiterlesen hier
 Sept
  • Fr, 04.09., 10.00 Uhr: Kreativgruppe „WG 6“ 
  • Sa, 19.09., 15.00 Uhr: Woki-Selbsthilfetreffen
  • Do, 24.09., 16.30 Uhr: Online-Treffen "Wochenkinder Sachsen" zum Thema "Scham"
Ausführliche Infos & Anmeldung unter Terminübersicht 2026 "Woki Dresden"

Bundesweite Treffen siehe unter www.wochenkinder.de/aktuelles

SAVE THE DATE!

Unsere Dresdner Kunstausstellung „ferne nähe. Reflexionen ehemaliger Wochenkinder“ wandert nach Gera in die Hände eines neuen KuratorInnenteams und soll dort am 7. Oktober 2026 um 17.00 Uhr eröffnet werden, weiterlesen hier

EXTRA: Ausleih-, Audio- & Lesetipps 

Dank einer Förderung durch die Stadt Dresden bauen wir derzeit für unsere SHG-Mitglieder eine kleine „Woki-Bibliothek Dresden“ mit einschlägigen Büchern auf, die kostenfrei ausgeliehen werden können, weiterlesen hier

Außerdem erreichten uns von unsern Mitgliedern folgende Tipps:
Vielen Dank dafür! 💖

Für Fragen, Anregungen oder neue Impulse schreibt uns gern - auch über das Kontaktformular, rechts unten auf unserem Blog.

Herzliche Grüße, 
Euer Orga-Team der SHG „Dresdner Wochenkinder“ 


Sommer 2026: "Qigong im Freien" mit Picknick

Liebes ehemaliges Wochenkind,
mein Weg zum & mit dem Qigong ist von Höhen & Tiefen, Enge & Weite, Stille & Bewegung, Neugier & Erkenntnis, langjähriger Erfahrung und vielen kostbaren Begegnungen geprägt. Vor allem aber hat er mich gelehrt, welche besondere Rolle der Atem für mein Wohlsein spielt. 


Wenn Du Zeit und Lust hast, mit mir Qigong zu schnuppern oder gemeinsam zu praktizieren, lade ich Dich hiermit herzlich zu 3 x "Qigong im Freien" in Dresden (Zentrumsnähe) ins Grüne ein.

am Mittwoch:  08. Juli: 17.00-18.00 Uhr, 15. Juli: 10.00-11.00 Uhr & 26. August 2026: 17.00-18.00 Uhr

Danach ist Zeit für Austausch und Picknick. Bring bitte eine Decke, etwas zu trinken und falls Du länger bleiben kannst, einen Imbiss-Beitrag fürs gemeinsame Vesper mit.


Die Bekanntgabe des Treffpunkts erfolgt nach Deiner Anmeldung per Email an: dresden@wochenkinder.de 

Ich freue mich auf Dich, 
Cornelia


Unsere besonderen Dresdner Woki-Highlights 2026

  • 28.02.26: "Wurzeln im Winter" Workshop mit Autorin, Regisseurin, Coach & "Wochenkind" Lykke Langer in Gotha, weiterlesen hier
  • 23.05.26: "Wut, Scham und Schuld" Vortrag & Übungen mit Körpertherapeutin Patricia Ludwig in Dresden, weiterlesen hier
  • 18.06.26: Lesung & offener Austausch übers "Verlassenwerden und Suchen nach eigenen Wurzeln" mit Autorin & "Wochenkind" Sandy Graf in Dresden, weiterlesen hier
  • 08.07.26: "Qigong im Freien" mit Meditationstrainerin & "Wochenkind" Cornelia in Dresden, weiterlesen hier
  • 15.07.26: "Qigong im Freien" mit Meditationstrainerin & "Wochenkind" Cornelia in Dresden, weiterlesen hier
  • 18.07.26: "Wachsen" mit Kunsttherapeutin Gabriele Max in Dresden, weiterlesen demnächst hier
  • 26.08.26: "Qigong im Freien" mit Meditationstrainerin & "Wochenkind" Cornelia in Dresden, weiterlesen hier
  • 04.-06.09.26: Woki Jahrestreffen in Berlin-Wannsee, organisiert vom Wochenkinder e.V., weiterlesen hier
  • 07.10.26: Vernissage "Wochenkrippe in Gera" mit integrierter Kunstausstellung von Werken von Wochenkindern in Gera, weiterlesen hier
  • 30.10.26: Vortrag zur aktuellen Woki-Forschung mit Stefanie Knorr in Dresden, weiterlesen demnächst hier
  • 21.12.26: Jahresabschluss mit Stadtführung zum Thema "Frauen" mit "Wochenkind" Una in Dresden, weiterlesen demnächst hier
  • Dieser Platz gehört Dir ...
Liebes ehemaliges Wochenkind,
hier könnte Dein Angebot für 2026 stehen -  ob Wandern, Bewegung, Ausstellungsbesuch, Telefonaustausch - oder etwas ganz anderes, was Dir wichtig ist. Schreib uns gern 👉  dresden@wochenkinder.de, wenn Du andere Wokis einladen und mit ihnen gemeinsam neue Wege der Begegnung ausprobieren willst.

Regelmäßige Angebote & Terminübersicht 2026 „WOKI Dresden“

Bundesweite Termine, Angebote & Informationen 

Samstag, 23. Mai 2026

SAVE THE DATE: Eröffnung der Sonderausstellung „Wochenkrippe in Gera“

Wochenkrippen waren in der DDR allgegenwärtig. Damit Mütter arbeiten konnten, wurden auch in Gera viele Kleinkinder im Alter von 0 bis 3 Jahren die Woche über in diesen Einrichtungen betreut, manchmal auch am Wochenende. Die Gedenkstätte Amthordurchgang Gera hat in Kooperation mit dem Verein Wochenkinder e.V. und verschiedenen Künstler:innen hierzu eine vielfältige Ausstellung erarbeitet, die sich sowohl künstlerisch wie auch wissenschaftlich mit der wochenweisen Fremdbetreuung während der DDR auseinandersetzt. 

Am 7. Oktober 2026 wird die Sonderausstellung "Wochenkrippe in Gera" um 17 Uhr in der Amthorpassage Gera eröffnet und dort bis zum 30.11.2026 zu sehen sein.

Wo: Amthorpassage Gera, Sorge 9-11, 07545 Gera (Erdgeschoss)

Wann: 07.10.2026, 17:00 Uhr



Weitere Informationen folgen ...

Samstag, 9. Mai 2026

Kreativgruppe "WG 6", 08.05.26

Zum Muttertag*

 "Unter deinen großen Flügeln, da sollte ich Sicherheit haben, in ihrem Schatten meine Zuflucht finden, und mich behütet wissen - überall - immer." 

_________________

Wir sehen uns wieder am 5. Juni 2026 

*in der DDR wurde der Muttertag offiziell nicht begangen, da er als konservativ bürgerlich galt. Stattdessen wurde der 8. März, der Internationale Frauentag gefeiert, an dem alle Kinder angehalten wurden, ihre Mütter mit Blumen und Liedern, wie "Wenn Mutti früh zu Arbeit geht ..." zu beglückwünschen. ("Überraschung zum Frauentag", 1975)



Dienstag, 5. Mai 2026

Woki-Bibliothek Dresden

 Hallo, Ihr Lieben!

mit Geldern der Stadt Dresden haben wir ein paar Bücher gekauft, die wir gern an Euch verleihen.
Dieses Jahr werden wir noch weitere Bücher kaufen.
Die Bücher liegen bei Rico und André. Sie können nur bei SHG-Treffen persönlich ausgeliehen werden und sollten beim darauf folgenden SHG-Treffen persönlich wieder abgegeben werden. Hier die Fotos der Bücher:





Montag, 4. Mai 2026

Autorenlesung mit Sandy Graf, 18.06.26 in Dresden

 Liebe ehemalige Wochenkinder,  

gemeinsam mit dem Familienleben e.V. laden wir Euch, Eure Angehörigen und Freunde hiermit herzlich ein und bitten um baldige Anmeldung an: dresden(at)wochenkinder.de. 

Euer Orgateam der SHG "Wochenkinder Dresden"



Freitag, 10. April 2026

Sonntag, 29. März 2026

Samstag, 28. März 2026

SHG-Treffen vom 21.03.26

Wir trafen uns in diesem Jahr zum zweiten Mal im ersten Stock des neuen Dresdner Stadtforums in einem angenehm farbig gestalteten Raum und der angrenzenden weitläufigen, bequemen Lounge mit Sofas und einer großen Fensterwand. Zu Beginn gab es eine Vorstellungsrunde und einen Einstieg mit der Frage: "Was hat euch heute zum Lächeln gebracht?"

 

Una hielt danach einen Impulsvortrag über das Thema "Veränderung". Die hier verlinkten Folien stammen ursprünglich von der Selbsthilfeakademie Sachsen.

Häufig haben wir es im Leben mit großen und kleinen Veränderungen zu tun, denen wir eventuell ratlos oder sogar überwältigt gegenüberstehen. Das können negative, neutrale oder sogar positive Veränderungen sein, die Hilflosigkeit aufkommen lassen oder sogar Ängste auslösen. 

Una unterschied zwischen verschiedenen Phasen, die man bei Veränderungsprozessen emotional bewältigen muss. Wir diskutierten darüber, dass nicht immer alle Phasen deutlich wahrnehmbar auftreten und manchmal einige Phasen länger als andere dauern können. In der Regel sei es so, sagte Una, dass in den letzten Phasen der "Akzeptanz", des "Loslassens" und der "Neuentstehung", der emotionale Berg der Veränderung überschritten ist und wir möglicherweise für die nächste Veränderung besser gerüstet sind.

Nach dieser Einführung teilten wir uns in Zweiergruppen auf und erzählten von unseren eigenen anstehenden und vergangenen Veränderungen. Dabei ging es meistens über berufliche Veränderungen wie Jobverlust, Firmenwechsel, Studium oder Projekte, aber auch über Familie. Wir sprachen über erlebte Emotionen, die diese Veränderungen in uns ausgelöst haben, ob etwas Gutes daraus entstanden ist und was wir daraus gelernt haben (zum Beispiel über Stressbewältigung).

Am Ende breitete Una eine ihrer "Wunschlandkarten" aus und lud uns ein, sich den Ort aussuchen, an dem man selbst gerade sei oder an den man gern hinmöchte. Da gab es zum Beispiel Orte: wie "Da geht noch mehr" und "Anerkennung" oder Gewässer: wie "Stilles Fahrwasser" und "Meer der Veränderung" sowie Inseln: wie "Zu Früh" und "Zu spät"

Es war interessant zu beobachten, wie Wunschlandkarten dabei unterstützen können, vor sich selbst versteckte Wünsche und Befindlichkeiten zu verdeutlichen. Oder diese im geschützten Rahmen vor anderen Menschen zu äußern.

Zur Veranschaulichung eine Beispielkarte aus dem Internet:


Eine Buchempfehlung war "Selbstmitgefühl" von Kristin Neff.

Empfehlungen für Handy-Apps waren Balloon und Calm. Beides sind Apps mit deutschsprachigen Inhalten zum Meditieren mit jeder Menge Extras. Balloon wird anteilig sogar von der Krankenkasse finanziert.

Ich möchte noch eine Podcastfolge der Reihe "Besser Leben" verlinken: "Was kann ich tun, wenn ich keinen Sinn im Leben spüre?" Dort geht es unter anderem auch um Veränderungen, die solche Sinnfragen hervorrufen.

(Rico) 

Mittwoch, 11. März 2026

Start für Crowdfunding- Aktion für „WINTERKIND - Made in GDR“

Damit weitere Gastspiele organisiert und die Technik verbessert werden können, wurde von der Theatercrew rundum Lykke Langer ein Crowdfunding auf "Startnext" gestartet. 

 © Feine Essenz AG

Das Beste daran: Das Projekt wurde für die "KulturMut!-Kampagne" ausgewählt. Das heißt: Auf jeden Euro, der gespendet wird, legt "KulturMut" einen Euro oben drauf! (Bis zu 100€ pro Spende). Es gibt auch Dankeschöns an die Spender und Spenderinnen - von der signierten Postkarte bis hin zu einem eigenen Satz im Theaterstück.

Alle Informationen zur Spendenaktion, weiterlesen hier . 

Eine aktuelle Übersicht der geplanten Aufführungen für 2026 hier


Montag, 9. März 2026

Dresdner Wochenkinder: News 1/2026

Liebe ehemalige Wochenkinder, liebe Unterstützer:innen unserer Selbsthilfearbeit,

der schöne Vorfrühling in Dresden und Umgebung lässt uns aufatmen. Sonne und Wachstum laden ein, hinaus in die Natur zu gehen und wie kleine Kinder über die Wunder dieses Frühlingsgeschehens zu staunen. Unser Blogger Rico hat dieses Staunen in ein Gedicht verwandelt und sogar kürzlich beim Wettbewerb "Dresdner Frühling im Palais" einen zweiten Preis dafür gewonnen, weiterlesen hier.

Was gibt es außerdem Gutes zu berichten?

Wer gelegentlich auf unserem Blog vorbeischaut, wird viel Interessantes über unsere letzten Treffen erfahren sowie jüngst entstandene Projekte wachsen und gedeihen sehen. Fühlt Euch jederzeit willkommen, bei unseren Angeboten mitzuwirken oder einfach "nur" dabei zu sein. 

Lesenswert: Neue Blog-Einträge
  • Wurzeln im Winter, weiterlesen hier
  • Wünschen, weiterlesen hier 
  • Bindungsangst, weiterlesen hier
  • Erinnerungen, weiterlesen hier
  • Neid und Eifersucht, weiterlesen hier
  • Kreativtreffen vom Januar, weiterlesen hier
  • Kreativtreffen vom Februar, weiterlesen hier
  • Kreativtreffen vom März, weiterlesen hier
  • SHG-Treffen vom März, weiterlesen hier 

Dresdner Angebote "von Wokis für Wokis" bis Juni 2026
    
    März
  • Do, 19.03.,16.30 Uhr: ZOOM-Treffen „Wochenkinder Sachsen"
  • Sa, 21.03., 15.00 Uhr: Woki-Selbsthilfetreffen
    April
  • Fr, 10.04., 10.00 Uhr: Kreativgruppe „WG 6“ 
  • Di, 21.04., 17.00 Uhr: Woki-Stammtisch
  • Do, 23.04.,16.30 Uhr: ZOOM-Treffen „Wochenkinder Sachsen"
    Mai
  • Fr, 08.05., 10.00 Uhr: Kreativgruppe „WG 6“ 
  • Do, 18.05.,16.30 Uhr: ZOOM-Treffen „Wochenkinder Sachsen"
  • Sa, 23.05., 15.00 Uhr: Woki-Selbsthilfetreffen
    Juni
  • Fr, 05.06., 10.00 Uhr: Kreativgruppe „WG 6“ 
  • Mi, 17.06., 17.00 Uhr: Woki-Stammtisch
  • Do, 18.06., 18.00 Uhr: Buchlesung mit Wochenkind Sandy Graf: "Adoptierte Indianer kennen keinen Schmerz". Weitere Infos folgen demnächst.
Ausführliche Infos & Anmeldung unter Terminübersicht 2026 "Woki Dresden"

Bundesweite Treffen siehe unter www.wochenkinder.de/aktuelles

Wir fragen dich!

„In welcher Wochenkrippe warst du und wie lange?“ Wie zuletzt angekündigt, haben wir eine erste Auswertung dieser Umfrage aufbereitet. Weiterlesen hier

„Warum kamst du in die Wochenkrippe oder ins Wochenheim?“  Einige ausgefüllte Fragebögen haben uns zu dieser Frage bereits erreicht. Vielen lieben Dank! Die Anzahl genügt leider noch nicht, um repräsentative Aussagen zu treffen. Daher freuen wir uns jederzeit über weitere Antworten! Hier geht’s zur 👉 UMFRAGE 

EXTRA: Audio-, Literatur- & Teilhabetipps 

Ab 30. April 2026 erscheint der Podcast „Ungehalten“, eine Produktion des Wochenkinder e.V., die auch auf den üblichen Podcast Plattformen wie Youtube, Spotify, Apple Podcasts zu hören sein wird. 

Gern "aufgenommen" haben wir hier die Buchempfehlungen von Workshopleiterin Lykke Langer vom Gothaer Treffen "Wurzeln im Winter" sowie ergänzend dazu den Tipp einer Teilnehmerin: "Das große Buch der Gefühle" von Udo Baer.


Eine besondere Teilhabe-Möglichkeit besteht darin, das bundesweite Netzwerk der engagierten Mitglieder des Wochenkinder e.V. zu erweitern und unsere Anliegen gemeinsam noch sichtbarer und wirksamer in der gegenwärtigen Gesellschaft zu verankern. Derzeit gibt es rund 60 Vereinsmitglieder. Neue sind herzlich willkommen! Hier geht es direkt zum Mitgliedsantrag.
 
Zum Schluss noch ein Link zu einer Petition gegen die geplanten Honorar-Kürzungen von Psychotherapeuten.

Für Fragen, Anregungen oder neue Impulse schreibt uns gern – auch über das Kontaktformular, rechts unten auf unserem Blog.

Herzliche Grüße, Euer Orga-Team der SHG "Dresdner Wochenkinder"


Zusammenfassung des Zoom-Treffens zum Thema "Vertrauen" vom 23.04.26

Aus unserer Angebotsreihe Wochenkinder Sachsen Zu Beginn des Treffens stellten wir uns vier Fragen: Ob wir uns selbst vertrauen, ob wir jema...